Der neue Rahmenvertrag für E-Government-Dienstleistungen zwischen dem Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur und dem Bechtle IT-Systemhaus Weimar ist geschlossen. TRANSCONNECT ist Bestandteil dieses Rahmenvertrags und damit für die Landesebene in Thüringen künftig leichter beziehbar.
Das freut uns besonders, weil der Rahmenvertrag einen konkreten Zugang schafft, um Integrations- und Automatisierungsvorhaben in der öffentlichen Verwaltung schneller, strukturierter und wirtschaftlicher umzusetzen.
Digitalisierung muss aus der Parallelprozessfalle heraus
Viele Verwaltungen sind mit einer wachsenden Zahl an digitalen Zugängen konfrontiert: Online-Anträge, Portale, Postfächer, Fachverfahren, DMS und eAkte sind vielerorts im Einsatz. Der erwartete Effizienzgewinn bleibt jedoch oft begrenzt.
Der Grund liegt häufig an den Übergängen. Wo Daten manuell übertragen, Dokumente erneut abgelegt oder Vorgänge zwischen Anwendungen nachbearbeitet werden müssen, steht die bekannte „Drehstuhlschnittstelle“. Mitarbeitende gleichen aus, was Systeme noch nicht automatisch leisten.
So entsteht eine Hybridlast aus digitalen und analogen Bearbeitungswegen. Sie bindet Ressourcen, erhöht den Betriebsaufwand und reduziert die digitale Rendite deutlich.
Drei Lose, ein gemeinsames Ziel
Der Rahmenvertrag umfasst zentrale Handlungsfelder der Verwaltungsdigitalisierung. Alle drei Lose bleiben in der Region:
- von internen Verwaltungsprozessen
- über digitale Bürgerdienste
- bis hin zur strategischen IT-Beratung.
Damit adressiert der Rahmenvertrag genau die Bereiche, in denen Digitalisierung praktisch wirksam werden muss: innerhalb der Verwaltung, an der Schnittstelle zu Bürgerinnen und Bürgern sowie bei der Weiterentwicklung der IT-Landschaft.
Für IT-Leitungen ist dabei entscheidend, dass nicht neue digitale Bausteine zusätzliche Komplexität erzeugen, sondern bestehende Systeme sinnvoll ergänzen, vernetzt und Datenlaufwege zuverlässig betreibbar werden.
TRANSCONNECT verbindet Prozessschritte und Systeme
TRANSCONNECT setzt dort an, wo Verwaltungsdigitalisierung häufig Lücken lässt: an den Übergängen zwischen Antragsassistenten, Fachverfahren, DMS, Portalen, Postfächern und weiteren Anwendungen.
Als Integrationsplattform verbindet TRANSCONNECT bestehende Systeme zu durchgängigen digitalen Prozessketten. Nachrichten und Akten werden nicht einfach nur gesichert von A nach B übertragen. Die Anpassung von Datenstrukturen zwischen Sender und Empfänger sowie die Übersetzung von Protokollen verbindet neue Standards nachhaltig mit gewachsenen Systemlandschaften und schafft Änderungsflexibilität für die Zukunft.
So lassen sich Medienbrüche vermeiden und vorhandene IT-Landschaften wirksamer nutzen – ein konkreter Lösungsweg aus der Parallelprozessfalle.
Das Ziel: weniger manuelle Übergaben, weniger doppelte Erfassung, weniger Sonderlösungen und eine höhere Automatisierung in Verwaltungsprozessen.
Mit TRANSCONNECT lässt sich dieses Ziel kostenschonend und bei knapper Personaldecke erreichen. Der Low-Code-basierte Bausteinansatz für Konnektivität, Transformationen und Prozessen verhindert, dass das Rad immer wieder neu programmiert werden muss.
Hand in Hand mit Bechtle Weimar
Mit dem Bechtle IT-Systemhaus Weimar verbindet uns eine starke und kontinuierliche Zusammenarbeit. Gemeinsam bringen wir regionale Nähe, Projekterfahrung, Beratungskompetenz und praxiserprobte Integrationstechnologie zusammen.
Wir sind stolz, Bestandteil dieses Rahmenvertrags zu sein. Gemeinsam mit Bechtle Weimar wollen wir die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Thüringen sinnvoll, realitätsnah und kostenschonend vorantreiben.
TRANSCONNECT connect • automate • scale
05 Juni 2026