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Wie läuft ein Proof of Concept (PoC) für eine neue Plattform ab? | TRANSCONNECT

Geschrieben von TRANSCONNECT Integrationslexikon | Oct 13, 2025, 2:56:24 PM

Bevor eine neue technische Plattform eingeführt wird, wollen Unternehmen sicherstellen, dass sie den eigenen Anforderungen gerecht wird – funktional, technisch und wirtschaftlich. Ein Proof of Concept (PoC) bietet die Möglichkeit, genau das in einem klar definierten Rahmen zu validieren. Ziel: Risiken minimieren, Erwartungen abgleichen und Entscheidungsgrundlagen schaffen.

 

Was ist ein PoC?

Ein PoC ist ein zeitlich und fachlich begrenztes Testvorhaben, das zeigen soll, ob eine bestimmte Lösung unter realistischen Bedingungen im Unternehmen funktionieren kann. Im Kontext von Integrationsarchitekturen geht es dabei häufig um:

 

Was ist der typische Ablauf eines PoC?

1. Zieldefinition und Use Case-Auswahl 

Gemeinsam mit Fachbereich und IT wird ein konkreter Anwendungsfall gewählt – etwa eine ERP-Anbindung oder eine API zu einem CRM-System. Wichtig: Der Use Case sollte überschaubar, aber realitätsnah sein.

2. Systemumfeld aufsetzen 

Dazu gehören u. a.:

  • Testdaten in JSON oder XML
  • Anbindung per REST oder SOAP
  • Authentifizierung (z. B. via OAuth)
  • Rollenspezifisches Monitoring und Dashboard

3. Testimplementierung 

Die Schnittstelle wird eingerichtet, ein Mapping definiert, und der Datenfluss übermittelt – inklusive Validierung und Logging.

4. Evaluationsphase 

Fachlich und technisch wird geprüft, ob:

  • die Daten korrekt transformiert wurden,
  • das Monitoring transparent genug ist,
  • Dashboards relevante KPIs darstellen,
  • Fehler nachvollziehbar und behebbar sind,
  • und der Implementierungsaufwand realistisch bleibt.

5. Review & Entscheidung 

Basierend auf den Ergebnissen wird gemeinsam bewertet, ob die Plattform für den produktiven Einsatz infrage kommt – ggf. mit Erweiterungen.

 

Was sind Erfolgsfaktoren für einen PoC?

  • Klare Zielsetzung mit messbaren Erfolgskriterien
  • Technisch sinnvolle Begrenzung des Umfangs
  • Einbindung beider Seiten: IT & Fachbereich
  • Zeitliche Festlegung – PoCs dürfen keine Dauerprojekte sein
  • Daten- und Mappingqualität als zentrales Kriterium

 

Wie kann man typische Risiken vermeiden?

 Risiko

 Lösung

 Zu theoretische Use Cases

 Auswahl praxisnaher Prozesse

 Fehlende Testdaten

 Vorab abgestimmte Szenarien mit realitätsnaher Struktur 

 Fehlende Dokumentation

 Sauber beschriebene Anforderungen, Rollen, KPIs

 Unklare Entscheidungswege 

 Frühzeitiges Commitment der Stakeholder sichern

 

Fazit

Ein Proof of Concept ist kein rein technischer Probelauf, sondern ein strategisches Werkzeug zur Entscheidungsfindung. Wer ihn methodisch vorbereitet und realistisch umsetzt, kann schnell und fundiert bewerten, ob eine neue Plattform wirklich passt – in Technik, Governance und operativer Umsetzung.

 

Wie strukturiert ist Ihr Entscheidungsprozess für neue Technologien – und wie praxisnah sind Ihre PoCs geplant?Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie ein PoC für Ihre Organisation den maximalen Erkenntnisgewinn liefert – ohne Ressourcen zu binden oder Erwartungen zu enttäuschen.